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Monkey Trial | Timeline

Timeline: Monkey Trial

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1859
Charles Darwin’s Origin of Species is published. Its revolutionary theory of natural selection will have profound effects on both the scientific world and society at large.
1922
January: William Jennings Bryan begins his anti-evolution crusade in Kentucky, speaking out against the Darwinian „law of hate“ and calling for a return to the Biblical „law of love.“ Seine Kampagne fängt in Tennessee Feuer.
1925
März 21: Der Gouverneur von Tennessee, Austin Peay, unterzeichnet das Butler-Gesetz, das die Lehre „jeglicher Theorie, die die göttliche Erschaffung des Menschen leugnet und stattdessen lehrt, dass der Mensch von einer niedrigeren Ordnung von Tieren abstammt“, verbietet.
Mai 4: Die Zeitungen in ganz Tennessee veröffentlichen eine kleine Mitteilung der ACLU, in der sie anbieten, die Gerichtskosten für jeden Lehrer in Tennessee zu übernehmen, der bereit ist, das Anti-Evolutionsgesetz vor Gericht zu prüfen.
Mai 5: Bei einem Treffen in Robinsons Drogerie in Dayton, Tennessee, erklärt sich der Wissenschaftslehrer John Scopes bereit, für die ACLU als Angeklagter in einem Prozess aufzutreten, in dem das Anti-Evolutionsgesetz von Tennessee auf die Probe gestellt wird.
Mai 13: Obwohl er seit 30 Jahren nicht mehr als Anwalt tätig ist, erklärt sich William Jennings Bryan bereit, die World’s Christian Fundamentals Organization als Sonderankläger im Scopes-Prozess zu vertreten.
25. Mai: In Dayton erhebt eine Grand Jury Anklage gegen John Scopes wegen Verstoßes gegen das Butler-Gesetz.
10. Juli: Der Fall Nummer 5232, der Staat Tennessee gegen John Thomas Scopes, kommt vor Richter John T. Raulston. Anklage und Verteidigung wählen die Geschworenen.
13. Juli: Clarence Darrow hält eine leidenschaftliche Rede gegen „religiöse Bigotterie und Hass“. Er hofft, Richter Raulston davon zu überzeugen, das Butler-Gesetz für verfassungswidrig zu erklären.
15. Juli: Richter Raulston hält das Butler-Gesetz aufrecht und der Prozess wird fortgesetzt. Zeugen der Anklage und der Verteidigung sagen aus. Darrow und das Verteidigungsteam bringen prominente Wissenschaftler nach Dayton, um für die Evolution auszusagen.
17. Juli: Richter Raulston verliest seine Entscheidung, die es den wissenschaftlichen Experten des Verteidigungsteams verbietet, vor den Geschworenen auszusagen. Darrow erhebt energisch Einspruch. In dem Glauben, der Prozess sei zu Ende, verlassen viele Reporter die Stadt.
20. Juli: Wegen der Hitze und der Menschenmenge beruft Richter Raulston das Gericht draußen unter den Bäumen wieder ein. Die Verteidigung ruft Bryan als Experten für die Bibel in den Zeugenstand. Darrows unerbittliches Verhör des älteren Bryan wird zum berühmtesten Ereignis des Prozesses.
21. Juli: Nach neun Minuten Beratung sprechen die Geschworenen ihn schuldig. Der Richter verhängt eine Geldstrafe von 100 Dollar gegen den Angeklagten, und John Scopes spricht zum ersten Mal und schwört, „sich diesem Gesetz auf jede erdenkliche Weise zu widersetzen.“
26. Juli: Fünf Tage nach Ende des Prozesses stirbt Bryan im Schlaf in Dayton. Viele machen den Stress von Darrows Verhör für seinen Tod verantwortlich, aber er war schon seit einiger Zeit an Diabetes erkrankt.
31. Juli: Bei strömendem Regen wird William Jennings Bryan auf dem Arlington National Cemetery auf der anderen Seite des Potomac River von Washington, D.C., beigesetzt.
1927
15. Januar: Darrow und die ACLU fechten das Butler-Gesetz vor dem Obersten Gerichtshof von Tennessee an. Das Gericht hebt die Verurteilung von John Scopes wegen einer Formsache auf – weil der Richter und nicht die Geschworenen die Strafe festgesetzt haben. Aber es erlaubt, dass das Anti-Evolutionsgesetz in Kraft bleibt.
1930
September: Ein nach William Jennings Bryan benanntes College wird in Dayton in der alten High School eröffnet, in der John Scopes unterrichtete. Das Bryan College entwickelt sich zu einem christlichen College mit freien Künsten, das sich über 100 Hektar in den Hügeln über Dayton erstreckt.
1938
März 13: Clarence Darrow stirbt im Alter von 81 Jahren. Auf seinen Wunsch hin verstreuen Freunde seine Asche auf einer Brücke im Jackson Park in Chicago.
1955
Inherit the Wind wird am Broadway eröffnet. Das von Jerome Lawrence und Robert E. Lee geschriebene Stück nutzt den Scopes-Prozess, um die Intoleranz des McCarthyismus und die kommunistischen Hexenjagden der 1950er Jahre zu symbolisieren.
1960
21. Juli: Dayton feiert den 35. Jahrestag des Scopes-Prozesses mit Paraden und Fototerminen. John Scopes kehrt an den Ort seines „Verbrechens“ zurück. Die Filmversion von „Inherit the Wind“ hat in einem örtlichen Autokino Premiere.
1967
Mai 16: Tennessee kippt das Butler-Gesetz. In einem Zeitungsartikel heißt es: „Tennessee bleibt die Tortur eines weiteren Prozesses erspart, in dem sich ein stolzer Staat vor Gericht zum Affen machen muss.“
1968
Oktober 18: In Epperson gegen Arkansas kippt der U.S. Supreme Court ein Gesetz des Bundesstaates Arkansas. Supreme Court kippt ein Verbot des Evolutionsunterrichts in Arkansas und erklärt damit alle Anti-Evolutionsgesetze für verfassungswidrig.
1987
19. Juni: In Edwards gegen Aguillard erklärt der U.S. Supreme Court das „Kreationismusgesetz“ von Louisiana für verfassungswidrig, das die gleiche Zeit für Kreationismus fordert, wenn Evolution unterrichtet wird.
1996
September: Das Book of Legal Lists zählt den Scopes-Prozess zu den zehn größten Prozessen aller Zeiten.
1999
August 12: Das Kansas Board of Education stimmt dafür, jegliche Erwähnung der Makroevolution aus den staatlichen Wissenschaftsstandards zu streichen. Später hebt der Ausschuss die Entscheidung auf.

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