Mumps-Impfung

Mumps ist eine ansteckende Krankheit, die durch einen Virus verursacht wird. Mumps beginnt typischerweise mit Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Dann kommt es bei den meisten Menschen zu einer Schwellung der Speicheldrüsen (oft auch als Parotitis bezeichnet, wenn die Ohrspeicheldrüse vor und unter dem Ohr anschwillt). Dies ist die Ursache für die geschwollenen Wangen und den empfindlichen, geschwollenen Kiefer.

Mumps kann mit dem MMR-Impfstoff verhindert werden. Dieser schützt vor drei Krankheiten: Masern, Mumps und Röteln. Die CDC empfiehlt, dass Kinder zwei Dosen des MMR-Impfstoffs erhalten, und zwar die erste Dosis im Alter von 12 bis 15 Monaten und die zweite Dosis im Alter von 4 bis 6 Jahren. Auch Jugendliche und Erwachsene sollten ihre MMR-Impfung auffrischen lassen.

Der MMR-Impfstoff ist sehr sicher und wirksam. Die Mumps-Komponente des MMR-Impfstoffs ist zu etwa 88 % (Bereich: 32-95 %) wirksam, wenn eine Person zwei Dosen erhält; eine Dosis ist zu etwa 78 % (Bereich: 49 %-92 %) wirksam.

Kinder können auch den MMRV-Impfstoff erhalten, der vor Masern, Mumps, Röteln und Windpocken schützt. Dieser Impfstoff ist nur für Kinder im Alter von 12 Monaten bis 12 Jahren zugelassen.

Bevor das US-Impfprogramm gegen Mumps 1967 eingeführt wurde, war Mumps eine allgemeine Kinderkrankheit. Seit der Zeit vor der Impfung ist die Zahl der Mumpsfälle in den Vereinigten Staaten um mehr als 99 % zurückgegangen. Mumpsausbrüche können auch in hochgeimpften US-Gemeinden auftreten, insbesondere in Gegenden, in denen Menschen über längere Zeit engen Kontakt haben, wie z. B. an Universitäten und in eng verbundenen Gemeinden. Eine hohe Durchimpfungsrate trägt jedoch dazu bei, die Größe, Dauer und Ausbreitung von Mumpsausbrüchen zu begrenzen. Im Falle eines Ausbruchs können die Gesundheitsbehörden empfehlen, dass Personen mit erhöhtem Mumpsrisiko eine dritte Dosis des MMR- oder MMRV-Impfstoffs erhalten, um ihren Schutz gegen die Krankheit zu verbessern.

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