Sind heiße Bäder ein Risiko für Ihre Haut?

Es gibt doch nichts Schöneres, als nach einem langen, anstrengenden und kalten Wintertag ein heißes Bad zu nehmen, oder? Falsch! Auch wenn sich das heiße Wasser auf der Haut wunderbar anfühlt, schadet es der Haut, entzieht ihr natürliche Öle, kann Krankheiten wie Ekzeme verschlimmern und sogar Entzündungen hervorrufen. So gut sich ein langes, heißes Bad im Moment auch anfühlen mag, die Risiken für Ihre Haut können es nicht wert sein. Was können Sie also tun, um Ihre Haut zu schützen und sich trotzdem erfrischt zu fühlen?

Badezeiten begrenzen

Das erste, was Sie tun können, ist, Ihre Badezeit zu begrenzen. Je länger Sie sich in heißem Wasser aufhalten, desto mehr schaden Sie Ihrer Haut. Versuchen Sie daher, die Badezeit auf 10 Minuten oder weniger zu begrenzen. Eine Dusche kann es sogar einfacher machen, wichtige Wasch- und Hygieneaufgaben in kürzerer Zeit zu erledigen.

Öl ins Wasser geben

Da Bäder dafür bekannt sind, die Haut auszutrocknen, können Sie dem Wasser Öle hinzufügen. Manche Dermatologen empfehlen sogar Haferflockenbäder, um trockener Haut vorzubeugen und dem Körper zu helfen, natürliche Fette und Feuchtigkeit zu bewahren. Spezielle Öle und Zusätze können Sie mit Ihrem Dermatologen besprechen.

Peelen Sie Ihre Haut

Eine weitere wichtige Hautpflegemaßnahme ist das Peelen, vor allem wenn trockene Haut ein Problem ist. Das Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und hilft, die Poren zu öffnen, was wiederum die Möglichkeit schafft, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Durch regelmäßiges Peeling und anschließende Pflege mit einer Feuchtigkeitspflege, die tief in die Haut eindringt, können Sie einige der austrocknenden Wirkungen des Badens und des kalten Winterwetters bekämpfen.

Versuchen Sie es mit kalten oder lauwarmen Duschen

Auch wenn Sie Ihre Bäder genießen mögen, wurden bestimmte gesundheitliche Vorteile direkt mit kalten oder lauwarmen Duschen in Verbindung gebracht. Kaltes Baden hilft, den Körper wachzurütteln, und verringert nachweislich die Müdigkeit und verbessert die geistige Wachheit. Außerdem kann kaltes Wasser zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden. Auch aus dermatologischer Sicht helfen kalte oder lauwarme Duschen, die Haut zu schützen.

Verwenden Sie sanfte Reinigungsmittel, Feuchtigkeitscremes oder Öle

Ein weiterer Grund, ein heißes Bad zu vermeiden, ist, wenn Sie unter Rosacea oder Hautrötungen leiden. Hitze scheint diese Erkrankungen zu verschlimmern. Eine ausgezeichnete Möglichkeit, Rötungen und Trockenheit zu bekämpfen, die durch kaltes Wetter und heißes Wasser entstehen können, ist die Verwendung von sanften Reinigungsmitteln, Feuchtigkeitscremes und anderen ätherischen Ölen. Bevor Sie jedoch ein Hautpflegeprodukt verwenden, insbesondere wenn Sie unter einer Grunderkrankung leiden, sollten Sie die Möglichkeiten mit einem Dermatologen besprechen.

Gesunde Wege finden, um sich warm zu halten

Es kann zwar ärgerlich sein, wenn man feststellt, dass die schönen und wohltuenden heißen Bäder der Gesundheit der Haut schaden, aber es gibt auch andere Möglichkeiten, sich in diesem Winter aufzuwärmen und zu entspannen. Sie können zum Beispiel mehrere Schichten anziehen, sich unter eine Decke kuscheln oder mit einem geliebten Menschen kuscheln. Es wird jedoch empfohlen, kratzende Materialien zu vermeiden und sich stattdessen in weiche oder Baumwollstoffe einzuhüllen.

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